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Sich wieder ganz fühlen oder die Kunst des inneren Friedens

Und plötzlich war da dieser Moment, als ich völlig in Frieden mit mir selbst war, einfach auf der Veranda meiner Strandhütte sitzend auf dieser kleinen, tropischen Insel in Malaysia.

Wie um alles in der Welt ist das passiert?

Früher war ich ein Mensch mit einem sehr fleißigen inneren Kritiker, der Überstunden machte. Ich hatte mit negativen Gedanken über meinen Körper und meine Rolle als Frau zu kämpfen. Es fehlte mir an Selbstliebe und ich fühlte mich von meinem wahren Selbst getrennt. Ich spielte eine Rolle, die von meinem konditionierten Verstand diktiert wurde.

Um zu verstehen, wie Selbstfindung funktioniert, und um Erkenntnisse zu gewinnen, reflektiere ich gerne über mein Leben und meinen Zustand des persönlichen Wachstums.

Wenn ich auf vergangene Jahre zurückblicke, sehe ich, dass mein innerer Frieden und dieses Gefühl der Ganzheit ganz natürlich entstanden war, während ich Zeit mit Dingen verbrachte, die mir Freude bereiteten.

Meine äußere Reise wurde zu einer inneren Reise, indem ich einfach im Moment war und die Freude am Sein spüren konnte. Diese Freude strahlte aus meinem Inneren heraus, vom Bewusstsein selbst, indem ich den gegenwärtigen Moment so annahm, wie er war.

Ich gab mich dem jetzigen Moment hin und hörte auf die Wünsche meines Herzens. Was machte mich wirklich glücklich? Und ich tat noch mehr davon, immer und immer wieder. Ich schuf in meinem Leben Raum für die Dinge, die mir am wichtigsten waren.

Die Freude am Sein bedeutet zu spüren, wer ich wirklich bin, jenseits des mentalen Bildes, das ich von mir selbst habe:

“Du kannst sie nur empfinden, wenn du aus dem Kopf rausgehst. Das Sein muss gefühlt werden. Es kann nicht gedacht werden.”

Eckhart Tolle

Während ich damit beschäftigt war, Dinge zu tun, die mein Herz singen ließen, geschah eine Veränderung, eine Verschiebung von der Identifikation mit dem äußeren Erscheinungsbild meines Körpers hin zu diesem Gefühl oder dem Wissen, wer ich im Inneren war.

Am Anfang erhaschte ich nur einen flüchtigen Blick auf mein wahres Selbst, aber ich verliebte mich in das, was ich sah. Es fühlte sich gut an. Ich fühlte mich ganz. Ich fühlte mich ruhig. Ich fühlte mich freudig. Meine Motivation wuchs, mehr von diesen Momenten zu haben, in denen ich diesen inneren Frieden fühlen konnte. Und ich fuhr fort, Dinge zu tun, die mich zum Leuchten brachten.

Ich verband mich mit meinem inneren Selbst, indem ich die Freude am Sein fühlte. Mir wurde klar, dass es nicht genug war, nur zu denken, dass ich würdig und ganz war, sondern dass ich das in meinem Körper spüren musste.

Ich fand Liebe und Mitgefühl für mich selbst und Frieden im Inneren, indem ich verstand, dass ich die ganze Zeit über unter diesen Schichten von Selbsturteilen ganz gewesen war. Mein wahrer Selbstwert wurde nicht durch meine einschränkenden Überzeugungen geschmälert.

Es gibt keine Abkürzung zum inneren Frieden. Ich muss den ganzen Weg gehen und mich immer wieder motivieren. Ich könnte leicht durch den Alltag und die Aufgaben, die ich zu erfüllen habe, abgelenkt werden, aber ich kenne die Belohnung für meine Selbstfürsorge und die Förderung meines persönlichen Wachstums. Deshalb mache ich weiter und meine spirituellen Praktiken werden immer stärker.

Ich stehe für mich selbst ein und gebe zu, dass mir das tägliche Treiben nicht dienlich ist. Ich nehme mir Zeit für mich selbst, um zu reflektieren und nach innen zu gehen. Tägliche Meditation hilft mir, mit meinem wahren Selbst in Kontakt zu kommen, indem ich einfach nur bin und im Inneren Stille finde. Indem ich mich mit meinem inneren Selbst und der Weisheit meiner Seele verbinde, kann ich in den heilenden Raum eintreten, in dem ich ganz und in Frieden bin.

“Wenn die Betroffene ihren Körper ohne die störenden Urteile ihres Verstandes betrachten oder diese Urteile sogar als das erkennen könnte, was sie sind, anstatt an sie zu glauben – oder noch besser, wenn sie ihren Körper von innen her spüren könnte – würde dies ihre Heilung einleiten.”

Eckhart Tolle

Als ich diesen Satz im Buch „Eine neue Erde“ las, dachte ich sofort an Reiki. Wenn ich Reiki empfange, fühle ich meinen Körper von innen heraus. Ich kann spüren, wie die Lebensenergie in und durch mich fließt. Ich bin ruhig und entspannt. Ich erlebe inneren Frieden. Ich fühle mich verbunden. Ich weiß, wer ich bin. Ich bin reines Bewusstsein. Ich habe unendlich viele Möglichkeiten, die nicht durch meinen Verstand begrenzt sind. Ich bin ganz. Ich bin genug.

“Obwohl du in irdischer Form erscheinst, ist deine Essenz reines Bewusstsein. Du bist der furchtlose Hüter des göttlichen Lichts.”

Rumi

Dieses Gefühl der Ganzheit und des inneren Friedens, das ich erlebe, wenn ich meditiere, Dinge tue, die mich strahlen lassen, oder Reiki praktiziere, wird langsam in alle anderen Teile meines Lebens hineingegossen.

Wenn ich weiß, wer ich wirklich bin und mich selbst bedingungslos liebe, kann mich nichts in der äußeren Welt erschüttern.

Wenn ich mich an meine göttliche Natur erinnere, bin ich im Frieden, weil ich spüren kann, dass ich mit dem göttlichen Bewusstsein verbunden bin. Ich erlebe das Einssein, indem ich meine innere Welt, mein göttliches Selbst, anzapfe.

Die innere Körperwahrnehmung hilft, die Gesundheit wiederherzustellen, da wahre Heilung von innen kommt. Unser Körper hat die Fähigkeit, sich selbst zu heilen, wenn wir uns in einem entspannten, ruhigen und meditativen Zustand befinden. Unsere Wahrheit, die Weisheit unserer Seele liegt in uns, und wir wissen, was wir tun müssen, um zu heilen, um uns wieder ganz zu fühlen und inneren Frieden zu erfahren. Wir müssen nur zuhören.

Ines Kirste

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