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Wie man den Himmel auf Erden erschafft

Wir leben heute in einer Zeit der Transformation. Immer mehr Menschen erkennen, dass es unsere Wahl ist, ob wir weiter leiden oder glücklich sein wollen, ob wir an einem Ort der Angst bleiben oder uns für die Liebe entscheiden, ob wir Menschen als getrennte Wesen betrachten oder an die Einheit glauben, ob wir unsere Masken tragen oder uns befreien und der Welt unser wahres Selbst zeigen wollen. Ich bin Teil dieser Bewegung. Ich möchte frei sein und mein authentisches Selbst zum Ausdruck bringen. Dies wäre der Himmel auf Erden. Das ist es, was mich begeistert und mich antreibt. Deshalb widme ich viel Zeit, Aufwand und Energie darauf, mich selbst und die Welt zu verstehen. Ich möchte ein größeres Bewusstsein dafür gewinnen, was ich tun muss, um zu wachsen.

Aber wie können wir den Weg zu persönlicher Freiheit und Erleuchtung finden?

Mit LIEBE! Ich weiß, es klingt zunächst kitschig, aber es ist die Wahrheit. Indem wir Liebe der Angst vorziehen, können wir wieder ganz und heil werden und unsere persönliche Kraft in Anspruch nehmen. Wir müssen lieben. Wir müssen bedingungslos lieben. Wir müssen jedes Wesen hier auf Erden und vor allem uns selbst bedingungslos lieben. Und während ich dies schreibe, geht mir durch den Kopf: „Ach, na ja, Selbstliebe wäre toll, Liebling, ABER …” Mein innerer Kritiker ist in seinem Element.

Viele Jahre lang hat es mir an Liebe und Mitgefühl für mich selbst gemangelt. In der Vergangenheit wusste ich meine Stärken nicht zu schätzen und verteufelte meine Schwächen. Ich war mein eigener Richter und ein Opfer meiner auf Angst basierenden Überzeugungen.

Dies erinnert mich an ein Buch, das mir wirklich wichtig ist: „Die vier Versprechen” von Don Miguel Ruiz. Ich bin in einer kleinen Buchhandlung in der Altstadt von Chiang Mai im Norden Thailands darüber gestolpert. Ich habe dieses Buch verschlungen. Es hat mich tief inspiriert und ich begann, seine Weisheit in meine spirituelle Praxis zu integrieren. Die vier Versprechen sind:

Verwende deine Worte mit Bedacht und sei untadelig mit deinem Wort

Nimm nichts persönlich

Zieh keine voreiligen Schlüsse

Tu immer dein Bestmögliches

Der erläuterte Weg klingt auf dem Papier logisch und einfach. Wenn man ihn in die Praxis umsetzt, stellt man fest, dass er viel Übung und Engagement erfordert. Jeden einzelnen Tag. Aber am Ende wirst du mit dem Himmel auf Erden belohnt:

„Es ist möglich, auf diese Art zu leben, und es liegt in Ihrer Hand, sich dafür zu entscheiden. Moses nannte es »Das versprochene Land«, Buddha nannte es »Nirwana«, Jesus nannte es »Himmel«, und die Tolteken nennen es den »Neuen Traum«.“

Don Miguel Ruiz

Nachdem ich das Buch gelesen hatte, wurde mir klar, dass ich bereits intuitiv begonnen hatte, nach diesen vier Versprechen zu leben, als ich meine spirituelle Reise angetreten hatte. Der erste Schritt in Richtung persönlicher Freiheit ist WACHSAMKEIT und BEWUSSTSEIN. Ich entwickelte das Verständnis, dass ich ein Gefangener von meinen eigenen und den Urteilen anderer Menschen gewesen war und dass ich in der Opferrolle geblieben war. Zu erkennen, dass ich der Schöpfer meines Lebens, meiner Realität, meines Glücks und auch meines Leidens bin, hat mich befreit. Aber das war erst der Anfang.

Der zweite Schritt beinhaltet das Üben der vier Versprechen, um die persönliche TRANSFORMATION zu beginnen. Es bedeutet, Verantwortung für unsere eigene Heilung und Selbstvervollkommnung zu übernehmen.

Tadellos mit meinem Wort zu sein bedeutet, in jedem Augenblick meine Wahrheit zu sagen, „Nein” zu sagen, wenn ich „Nein” sagen möchte, und „Ja”, wenn ich es wirklich meine. Das ist nicht leicht, denn ich möchte andere nicht verletzen oder von ihnen verurteilt werden. Aber wenn ich Dinge nur täte, um anderen zu gefallen, würde ich gegen mich selbst vorgehen und mich später selbst dafür verurteilen oder beschuldigen. Die Freiheit, die ich suche, ist die Freiheit, ich selbst zu sein und mich selbst auszudrücken.

Tadellos mit meinem Wort zu sein bedeutet auch, das Wort richtig zu verwenden und Liebe zu teilen. Um das zu tun, muss ich eine Bestandsaufnahme meiner auf Angst basierenden Überzeugungen und der Dinge, die mich bedrücken, machen. Ich muss jede Angst, die mich leiden lässt, durch ein neues Versprechen ersetzen, das mich glücklich macht, wie „Ich akzeptiere mich so, wie ich bin” oder „Ich bin gut genug”. Der Zweck besteht darin, die Angst, abgelehnt zu werden für wer ich bin, loszulassen. Das braucht Zeit. Ich bin so viele Jahre lang von der Gesellschaft konditioniert worden. Das wurden wir alle. Es geht nicht nur darum, damit aufzuhören, mich selbst und andere zu verletzen, sondern auch um Vergebung. Ich vergebe meinen eigenen Urteilen und denen anderer Menschen. Auch sie tragen noch immer ihre emotionalen Wunden aus der Vergangenheit mit sich herum. Reiki hilft mir auf meiner emotionalen Heilungsreise (lies meinen Beitrag dazu hier). Und meine Selbstfürsorgepraktiken sind ein wichtiger Schlüssel zur Einhaltung dieses ersten Versprechens. Je mehr Selbstliebe ich für mich habe, desto weniger Selbstmissbrauch werde ich erleben (lies meinen Beitrag über meine Selbstfürsorge-Instrumente hier).

Nichts persönlich zu nehmen bedeutet, dass nichts, was andere Menschen tun, meinetwegen geschieht. Es liegt an ihnen selbst. Selbst wenn andere mich beleidigen oder wütend werden, hat das nichts mit mir zu tun. Die meisten Menschen sind auch noch nicht geheilt. Viele sind sich dessen nicht einmal bewusst.

Der Lohn dieses zweiten Versprechens ist, dass ich niemals durch das, was andere sagen oder tun, verletzt werden kann, weil ich meinen Selbstwert und meine eigene Wahrheit kenne und darauf vertraue.

Keine voreiligen Schlüsse zu ziehen ist eine schwierige Aufgabe für mich. Wir leben in einer Gesellschaft, in der Vermutungen anstellen über das, was andere tun oder denken, Klatsch und Tratsch und die Verbreitung von Negativität – weil wir etwas persönlich nehmen – in allen Bereichen unseres Lebens zu finden ist. Wir sehen das als ein normales Verhalten an, aber das ist es nicht. Das Problem ist, dass wir nicht den Mut haben zu fragen. Indem ich dieses dritte Versprechen respektiere, versuche ich, immer die Abkürzung zu nehmen und Fragen zu stellen, um eine klare Kommunikation anzustreben. Das ist nicht leicht. Ich bin mir dessen bewusst, aber ich versuche es. Dies bringt mich zum vierten Versprechen.

Immer mein Bestmögliches zu tun bedeutet, die anderen drei Versprechen in die Tat umzusetzen, damit sie zu tief verwurzelten Gewohnheiten werden. Wenn ich immer wieder mein Bestes gebe, kann ich mein Leben verändern. Es geht darum, jeden Tag mein Bestes zu geben. Wenn ich scheitere, mache ich mir keine Vorwürfe und beginne am nächsten Tag erneut. Es gibt keine Fehler, nur Erfahrungen, für die ich dankbar bin. So kann ich wachsen und mich weiterentwickeln. Ich bin ein unfertiges Erzeugnis und genieße den spirituellen Weg, auf dem ich mich befinde.

Jeden Morgen setze ich eine Intention für den Tag, um meine Reise fortzusetzen. Das Formulieren von Intentionen bzw. Absichten ist der dritte Schritt, um persönliche Freiheit zu erlangen. ABSICHT ist das Leben selbst. Es ist die Art und Weise, wie das Leben und das Universum funktionieren. Das Universum antwortet auf Absichten und Handlungen. Wenn ich eine Absicht formuliere, dann tue ich das nur für diesen Tag, denn wir leben nur im Jetzt, nicht in der Vergangenheit und auch nicht in der Zukunft: Nur für heute bin ich tadellos mit meinem Wort, nehme ich nichts persönlich, ziehe ich keine voreiligen Schlüsse, und gebe ich mein Bestes.

Stell dir vor, wir alle würden diese vier Versprechen respektieren und danach leben! Stell dir das vor!

Wir alle müssen uns der Wahrheit bewusst werden, dass Glücklichsein eine Wahl ist, ebenso wie das Leiden:

„Du hast die Macht, eine Hölle zu kreieren, und du hast die Macht, einen Himmel auf Erden zu schaffen.“

Don Miguel Ruiz

Wir alle haben ein göttlich gegebenes Recht, unser Leben so zu gestalten, wie es uns gefällt.

Ines Kirste

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